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Die Internate

Klosterschule vor 1930
Klosterschule vor 1930

Von Beginn an kamen die Schüler des Gymnasiums nicht nur aus Münnerstadt, sondern auch aus der Umgebung. Die Augustiner richteten ein Internat im Kloster ein. Aus ihren Klöstern in Franken und im Eichsfeld (Niedersachsen „und Thüringen“) schickten sie Schüler nach Münnerstadt, die in der Klosterschule untergebracht wurden.

Ende des 19. Jahrhunderts war die Klosterschule zu klein. Der Augustinerorden errichtete deshalb in Münnerstadt ein zweites Internat, das Studienseminar St. Josef, das Jugendlichen aus dem ganzen Land Unterkunft bot.

Bis in unsere Zeit kam ein Teil der Schüler des Gymnasiums aus dem nördlichen Unterfranken, besonders aus der Rhön. Früher fuhren sie mit dem Zug zur Schule, später reisten sie mit eigenem PKW an.

Neues Studienseminar vor 1930
Neues Studienseminar vor 1930

Zu diesen Fahrschülern gesellte sich früher eine größere Zahl von Stadtschülern. Dabei handelte es sich sowohl um Münnerstädter Kinder und Jugendliche wie auch um Personen, die während ihrer Schulzeit bei Münnerstädter Bürgern zur Untermiete wohnten.

Beide Internate gibt es seit Jahren nicht mehr. Aus der Klosterschule wurde das Jugendhaus am Dicken Turm, in dem Gruppen aus ganz Deutschland unterkommen können. Das Jugendhaus wird Mitte 2015 geschlossen“. Das Studienseminar St. Josef wurde zum Wohnheim für Studierende des Berufsbildungszentrums Münnerstadt. Ein Hort wurde eingerichtet, in dem Schüler Münnerstädter Schulen tagsüber betreut werden. Mit der Einführung des Achtjährigen Ganztagsgymnasium wurden im Studienseminar alle Einrichtungen für die Betreuung der Ganztagsschüler geschaffen.