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Die Studiengenossenfeste

Studiengenossenfest 2000
Studiengenossenfest 2000

1855 fanden sich ehemalige Schüler in Münnerstadt zu einer Wiedersehensfeier ein, die schon damals über den Status eines Klassentreffens hinausging. Man erneuerte alte Kontakte zu den Bürgern der Stadt, traf ehemalige Lehrer und Mitschüler. Die Bindung der Bürger und der Schule an den Augustinerorden war Grundlage und Motor dieser einmaligen Wiedersehensfeier. Die Veranstaltung verlief für die Teilnehmer so erfolgreich, dass man beschloss, sich wieder zu treffen. Die Studiengenossenfeste waren geboren.

Anfangs gab es keinen festen Turnus. Etwa alle 10 Jahre fand ein Treffen statt. Beide Weltkriege forderten viele Opfer unter den Mürschter Studiengenossen. Doch nach jedem dieser furchtbaren Ereignisse fanden die Ehemaligen des Münnerstädter Gymnasiums wieder den Weg in ihr "Mürscht", um im Kreise der Bürger, Lehrer und Mitschüler alter Zeiten zu gedenken.

Nun trifft man sich alle 5 Jahre. Etwa 700 bis 800 ehemalige Schüler aller Altersstufen finden sich dann zu einem dreitägigen Fest in ihrer alten Schulstadt ein. Dabei sitzen die ältesten Teilnehmer (1995 zwei Abiturienten des Abiturjahrganges 1927) neben den gerade entlassenen Abiturienten. Man feiert Wiedersehen, frischt alte Bekanntschaften auf, schließt neue, sieht sich in Münnerstadt und Umgebung um. Eingeladen sind dazu alle Personen, die jemals Schüler des Münnerstädter Gymnasiums waren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man hier das Abitur abgelegt hat, nur die Anfangsklasse oder mehrere Jahrgänge besucht hat.

Das Münnerstädter Studiengenossenfest ist eine einzigartige Veranstaltung. Es gibt nach unseren Informationen in Deutschland kein vergleichbares Treffen dieser Art, das auf eine solch ungebrochene Tradition seit 1855 zurückblicken kann.